Datensicherheit: IHK-Referatsleiterin Tanja Wagener und Referent Sven Berger standen den Teilnehmern mit Rat und Tat zur Seite

Die Zahlen sind erschreckend: 70% der deutschen Wirtschaftsunternehmen sind im Zeitraum 2018/2019 Opfer digitaler Angriffe geworden. Nach ihren Angaben betrug der Schaden rund 100 Mrd. € pro Jahr – eine Verdopplung gegenüber 2016/2017. In 42% der Angriffe wurden Passwörter geknackt oder die Rechner mit Schadsoftware respektive Malware infiziert. In vielen Fällen gingen die Angriffe von ehemaligen Mitarbeitern aus (61%). Diese besorgniserregende Entwicklung und die gerade in Corona-Zeiten an Bedeutung zunehmende Digitalisierung waren Anlass für die IHK Siegen, das Thema aufzugreifen: Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Rechtssichere Unternehmensführung“ drehte sich alles um sicheren Datenaustausch und den Schutz von Unternehmensdaten.

Als Referent stand unser Experte Sven Berger, Wirtschaftsjurist und externer Datenschutzbeauftragter, zur Verfügung. Im Fokus stand die Frage, wie Unternehmen Sicherheitsrisiken erkennen und diesen begegnen können. Er nahm die Teilnehmer mit in die Praxis und beantwortete viele Fragen. Thematisiert wurde zum Beispiel, wie man Unternehmensdaten am besten schützt, welche Datenschutzprobleme es bei der Privatnutzung von Smartphones und Laptops gibt und wie sich entsprechende Lösungen finden lassen. Überdies ging er intensiv darauf ein, welche Vorzüge und Schwächen Rechenzentren, Clouds oder Netzwerkordner aufweisen. Seinen Zuhörern gab der Referent Tipps, nach welchen Kriterien sie am besten ihren IT-Dienstleister aussuchen sollten und wie man mit einer Cyber-Attacke umgeht. 

Unser Experte wies auf die Bedeutung der Daten als Unternehmenswert hin: „Wie viele Tage hält Ihr Unternehmen bei einem Totalausfall ohne IT und damit ohne Umsätze aus? Analysieren Sie Ihre Risiken und ergreifen Sie entsprechende Schutzmaßnahmen. Gehen Sie sicher in die Zukunft!“

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